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Impressionen vom 60. Agrar- und Verbrauchertag in Flözlingen

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Allgemein | 2. Oktober 2015

Einige Impressionen von unserem diesjährigen Agrar- und Verbrauchertag am Samstag, 26. September 2015 in Flözlingen und Zimmern-Stetten im Kreis Rottweil! War eine spannende Veranstaltung…Foto_AVT_2015_1 Foto_AVT_2015_2 Foto_AVT_2015_3 Foto_AVT_2015_4 Foto_AVT_2015_5 Foto_AVT_2015_6 Foto_AVT_2015_7 Foto_AVT_2015_8 Foto_AVT_2015_9

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Terminhinweis: 60. Agrar- und Verbrauchertag des FDP-Bezirksverbandes

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Pressemitteilungen | 2. Oktober 2015

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Foto oben: Lädt zur Besichtigung seines Betriebs ein: Manfred Haas, der Vorsitzende des Kreisbauernverbands Rottweil. Archiv-Foto: him

REGION (pm) – In Flözlingen und Zimmern-Stetten veranstaltet der FDP-Bezirksverband Südbaden seinen 60. Agrar- und Verbrauchertag, so die FDP in einer Pressemitteilung. Als Experten diskutieren Erik Schweikert, Weinprofessor und ehemaliger Bundestagsabgeordneter sowie Dr. Friedrich Bullinger, Mitglied des Landtags zum Thema „Konventionelle Landwirtschaft: Ein Auslaufmodell?“ mit den Teilnehmern.

Der Agrar- und Verbrauchertag hat bei den Liberalen eine lange Tradition. Im Jahre 1953 veranstaltete der FDP-Bezirksverband Südbaden zum ersten Mal eine Informationsfahrt für Landwirte in Erzingen im Kreis Waldshut. Diese jährliche Veranstaltung fand sehr schnell großes Interesse bei Landwirten und Politikern. Bei der Agrar-Lehrfahrt 1957 in Herdwangen und Radolfzell konnten die Veranstalter über 500 Teilnehmer im Milchwerk in Radolfzell begrüßen.

Die Themen, anfänglich nur landwirtschaftlich orientiert, wurden im Laufe der Zeit „agrarpolitisch“ erweitert. Bei der Agrar-Lehrfahrt 1963 auf die Insel Reichenau und nach Bodmann konnte der spätere Bundes-Landwirtschaftsminister Josef Ertl 2000 „an der deutschen Agrarpolitik interessierte Männer und Frauen“ begrüßen.

Diese Tradition hat der Bezirksverband Südbaden bis heute weitergeführt. In diesem Jahr findet der Agrar- und Verbrauchertag im Kreis Rottweil, im Flözlingen und Zimmern-Stetten statt. Das Programm wurde vom langjährigen Vorsitzenden des Agrarausschusses der FDP Südbaden, Helmut Merkle aus Deißlingen in Zusammenarbeit mit seinem Nachfolger Martin Kammerer, organisiert.

Eingeladen zur Veranstaltung am Samstag, 26. September sind nicht nur Landwirte und Unternehmer sondern auch alle an der deutschen und europäischen Agrarpolitik interessierten Männer und Frauen.

Das Programm beginnt um 10 Uhr mit der Begrüßung im Gasthaus Hirsch in Flözlingen durch den FDP-Bezirksvorsitzenden Dr. Marcel Klinge und dem FDP-Kreischef Dr. Gerhard Aden. 10.15 Uhr Besichtigung des Betriebs von Manfred Haas (Vorsitzender Kreisbauernverband) und Willi Haas in Flözlingen. 11.15 Uhr Besichtigung des Hofladens Claudius Jauch in Zimmern-Stetten. Um 14 Uhr Diskussion: Konventionelle Landwirtschaft: Ein Auslaufmodell? Mit Professor Erik Schweikert und Dr. Friedrich Bullinger, MdL.

Quelle: NRWZ-Redaktion Schramberg – 23. September 2015

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Die FDP-SÜDBADEN wählt mit Marcel Klinge einen neuen Vorsitzenden

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Pressemitteilungen | 14. September 2014

von MICHAEL HABERER

Wenn der Bezirk eine Entscheidung gefällt habe, müsse die Südbaden-FDP mit einer Stimme im Landesverband sprechen, beschwor Klinge die gut 100 Delegierten in der Winzerhalle in Köndringen. Der Kreis- und Gemeinderat  aus Villingen-Schwenningen, bislang einer der stellvertretenden Vorsitzenden im Kreis, wusste, wovon er sprach. Südbaden habe im Landesverband nicht immer ein gutes Bild abgegeben, erklärte Klinge. Das wolle er ändern.

Auch Sascha Fiek, bis gestern Bezirksvorsitzender, forderte ein Mindestmaß an Loyalität. Die Gemeinsamkeitsolle nach außen getragen werden, wenn Beschlüsse vorhanden seien.

„Glut für neues Feuer“

Gleichzeitig meinte Fiek, der nicht mehr kandidiert hat, dass die FDP den Richtungsstreit zwischen ihren unterschiedlichen Strömungen, zwischen Wirtschafts-,Sozial- und Ökoliberalen aushalten müsse. Fiek garnierte seine Ausführungen mit der nötigen Prise Zuversicht: Ersehe unter der Asche der gebeutelten FDP genug Glut für ein neues Feuer. „Die FDP muss sich nicht neu erfinden“, kommentierte er den Absturz in die parlamentarische Bedeutungslosigkeit. Allerdings müsse die FDP es verstehen, eine Partei für mehr als nur den mittelständischen Unternehmer zu werden, fand Fiek.

Vor ihm hatte bereits der Landtagsabgeordnete Nico Reith seinen Parteifreunden Mut zugesprochen.„Wir dürfen uns nicht entmutigen lassen“, erklärte Reith. Das Jammern und die Personaldiskussionen müssten ein Ende haben.

Marcel Klinge konnte die Vorsitzendenwahl mit 87 von 102 Stimmen deutlich für sich entscheiden. Das Ergebnis scheint sich abgezeichnet zu haben. So hielt Klinge sich recht knapp in seiner Bewerbung für das Amt. Er nahm eine Vorlage von Elmar Bingel, Schatzmeister der FDP im Kreis Freiburg, auf. Bingel hatte bezweifelt, dass die FDP in Südbaden überhaupt einen Bezirksverband brauche. Der Bezirk sei nötig, um die Themen dieses ländlichen Raums für Landes- und Bundesverband zu bündeln, erklärte Klinge.

Neben ihm bewarb sich auch Mechthild Wolber aus Rottweil um den Vorsitz. Wie Klinge gehörte sie bereits dem Bezirksvorstand an und votiert wie er im Landesvorstand. Wolber wurde schon ausführlicher und konkreter über den anstehenden „Langstreckenlauf“ der FDP als Klinge. Ihre Partei habe es verlernt, inhaltlich zu überzeugen, fand Wolber. Sie machte das unklare Bild in der Öffentlichkeit an der Bildungspolitik im Land fest: Die einen Mandatsträger seien für die Gemeinschaftsschule, die anderen dagegen. Außerdem müsse die FDP konstruktiv in der Öffentlichkeit auftreten, dürfe also nicht nur gegen die anderen Parteien argumentieren.

Idee der Freiheit fehlt

Den profundesten Zuspruch bekamen die FDP-Delegierten vom parteilosen Wirtschaftsweisen Lars Feld, Direktor desWalter-Eucken-Instituts in Freiburg. Die Idee der Freiheit habe ohne die FDP keine hörbare Stimme in den Parlamenten. Bei den Grünensehe er zu viel Staatsinterventionismus und bei der AFD zu viel nationalistisches und populistisches Fischen am rechten Rand. Damit sollte es der FDP gelingen, sich abzugrenzen gegendiese Parteien. In Sachen Wirtschaftzeigte sich Feld nicht so zuversichtlich. Er attestierte Angela Merkel und WolfgangSchäuble, viel wirtschaftspolitische Kompetenz auszustrahlen. Der Finanzminister schnitt überhaupt recht gut bei Feld ab.

In der Aussprache war kritisiert worden, dass angesichts der Staatseinnahmen nur ein ausgeglichener Bundeshaushalt herauskomme und man die Sparauflagen für die Länder lockern wolle. Ein Fuchs sei Schäuble, meinte Feld. Er geißelte allerdings Gesetze wie den Mindestlohn. Es habe den Mut eines Sozialdemokraten, nämlich Alt-Bundeskanzlers Gerhard Schröder, gebraucht, um die Ansätze des FDP-Wirtschaftministers Otto Graf Lambsdorff umzusetzen, meinte er zu der Wirtschaftspolitik, die er jetzt wieder auf dem Rückzug sieht.

Quelle: Der Sonntag vom14.09.2014, Ausgabe „im nördlichen Breisgau“

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Landwirte als Bausteine der Stabilität

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Allgemein | 8. April 2013

KANDERN-WOLLBACH (jut). Vorwiegend ein fachkundiges Publikum in Sachen Agrarpolitik sprach das öffentliche Forum des 58. Agrar- und Verbrauchertages der FDP Südbaden auf dem Rüttehof von Familie Fischer in Wollbach ein. Als Überschrift über der FDP-Veranstaltung stand das Motto „Nachhaltige Erhaltung und Förderung unserer Kulturlandschaft“.

Die Referate von Friedrich Bullinger, Mitglied des Landtages und Agrarpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, von Werner Räpple, dem Vorsitzenden des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbandes, Walter Holderried, als Erstem Landesbeamten und dem FDP- Bundestagsabgeordneten Professor Erik Schweickert drehten sich allerdings schwerpunktmäßig um die Förderungs- und Verdienstmöglichkeiten für Landwirte nach der Reformrunde, die die Rahmenbedingungen innerhalb der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für die Jahre 2014 bis 2020 festlegt.

Dabei machten auch die Moderatoren Martin Cammerer vom Agrarausschuss und Sascha Fiek als FDP-Bezirksvorsitzender klar, dass die FDP-Südbaden zum bisherigen Zwei-Säulen-Model steht. Die erste Säule innerhalb der Förderrichtlinien enthält die Direktzahlungen an die Landwirte, die zweite Säule legt den Schwerpunkt auf ländliche Entwicklung, darunter die Agrar- und Umweltmaßnahmen. Die Fördermittel sollen die Existenz der Landwirte sichern. Das Thema „greening“, die Regelung, die vorschreibt, das Ackerland nicht einfach in Ackerland umgewandelt werden kann, könnte ein „Kampfthema“ für die FDP werden, war man sich einig. Einig war man sich auch darin, dass durch viele neue Regelungen, der bürokratische Aufwand für Landwirte nicht abgenommen, sondern noch einmal zugenommen hat.

Bollinger vertrat die Ansicht, dass „die klassische Produktion der Landwirte in Baden-Württemberg ein Baustein für Stabilität“ sei und kritisierte die Landwirtschaftspolitik in Brüssel, die keine Rücksicht auf sehr unterschiedliche Landwirtschaftsräume nehme. Räpple war der Ansicht, dass es für Baden-Württemberg aber auch den Kreis Lörrach sehr wichtig werde, Bergbauern mit Viehhaltung finanziell zu unterstützen, sonst breche die Tierhaltung , die für die Landschaftsoffenhaltung nötig sei, komplett weg.

Walter Holderried bezeichnete Fördergelder kein als vom Himmel fallendes „Manna“ sondern als Arbeitsentgelt, gerade für die Nebenerwerbslandwirte im Kreis. Die Kritik an der Äußerung von Finanzminister Nils Schmid, dass man es sich leisten könne, „ein paar Schwarzwaldtäler zuwachsen zu lassen“, war deutlich. Niemand könne es sich leisten, Landschafts-Offenhaltungsprojekte zu bezahlen, falls sich die Landwirte aus der Landschaftspflege zurückziehen, so Holderried. Kritik an landwirtschaftlicher Politik kam von Verbraucherseite: Die Landwirte müssten durch Ehrlichkeit dazu beitragen, dass Verbraucher noch mehr regional einkaufen – „nur muss dann die Butter auch aus dem Schwarzwald und das Ei aus Bodenhaltung sein, wenn es draufsteht“, meinte eine Zuhörerin.

Quelle: Badische_Zeitung vom 8. April 2013

Link zur Online-Version: http://www.badische-zeitung.de/kreis-loerrach/landwirte-als-bausteine-der-stabilitaet–70691596.html

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Der 58. Agrar- und Verbrauchertag des FDP-Bezirksverbandes Südbaden findet statt am 06.04.2013 ab 10.00 Uhr auf dem Hofgut Rüttehof, 79400 Kandern-Wollbach, Rüttehof 1, Telefon 07626 8885 (siehe Homepage)

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Allgemein | 18. Februar 2013

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Einladung zum Bürgerempfang am Mittwoch, 6. Februar 2013

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Allgemein | 21. Januar 2013

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Burgbacher: Nach 20 Jahren war der Wechsel fällig

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Allgemein | 24. September 2012

Der Trossinger Bundestagsabgeordnete legt Bezirksvorsitz nieder und zieht eine positive Bilanz Trossingen. Als eine „Zäsur“ und als „Ende einer Ära“ ist von mehreren Rednern der Wechsel im Bezirksvorsitz bezeichnet worden. Und der bisherige Amtsinhaber Ernst Burgbacher machte beim Bezirksparteitag der FDP Südbaden in Trossingen deutlich, dass er nicht aus Groll das Amt niederlege, vielmehr sei nach 20 Jahren ein Wechsel einfach fällig. Gleichzeitig versicherte er, dass er sich nicht aus der politischen Arbeit zurückziehen werde: „Sie können weiter auf mich zählen.“

In seinem Rechenschaftsbericht arbeitete der Bundestagsabgeordnete und Staatssekretär die Unterschiede der FDP im Gegensatz zu den anderen Parteien deutlich heraus. Ohne die FDP würde in Südbaden einiges anders aussehen, betonte Burgbacher, und verwies unter anderem auf den Fluglärmstreit mit der Schweiz. Die FDP habe als erste Partei dieses Thema angepackt und kontrovers diskutiert. „Bevor nicht alles klar ist, was das neue Abkommen beinhaltet, werden wir nicht unterschreiben“, versprach der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium.

Deutliche Akzente gesetzt habe die FDP auch bei den Themen Handwerkskaution sowie Landkauf und Landpacht, gleiches gelte bei den Planungen für die Rheintalbahn und die Gäubahn. Burgbacher, der demnächst in dieser Sache ein Gespräch mit Bahnchef Grube vereinbart hat, dazu: „Wir haben Zusagen, wir dürfen mit dem Druck nicht nachlassen.“

Dass die B 31 stückweise ausgebaut werde, sei eine Idee der FDP gewesen, nannte Burgbacher einen weiteren Punkt der politischen Arbeit. Auch der Tourismus im Schwarzwald sähe ohne die Liberalen anders aus, gab sich der Trossinger überzeugt: Endlich sei man vom Gießkannenprinzip weggekommen und habe dafür die Leuchtturmförderung verwirklicht.

Scharf ins Gericht ging Burgbacher mit der grün-roten Landesregierung. Wenn Finanz- und Wirtschaftsminister Schmid sage, der ländliche Raum interessiere ihn nicht, dann sei dieser Mann für den ländlichen Raum untragbar, deshalb muss wieder die FDP ran, die sich dem ländlichen Raum annimmt“. Stabilitätspakt, Euro, die Energiewende („Wir ziehen diese durch, sie muss aber sicher und bezahlbar sein“) waren weitere Themen.

Was den Euro angeht, sah der Staatssekretär in jüngster Zeit positive Signale. In ein paar Jahren werde der Euro stärker sein als bei seiner Einführung, gab sich Burgbacher überzeugt. Ferner sprach er sich eindeutig gegen eine aus der Rentenversicherung finanzierte Zusatzrente aus: „Das wäre der Weg zur Einheitsrente, das müssen wir stoppen.“

Quelle: Neckarquelle vom 24.09.2012, Autor: Thomas Fink

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Sascha Fiek erreicht den Spitzenplatz

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Allgemein | 24. September 2012

Trossingen. Sascha Fiek, FDP-Stadtrat in Freiburg, ist zum neuen Vorsitzenden des FDP-Bezirksverbandes Südbaden gewählt worden. Er löst den Trossinger Bundestagsabgeordneten Ernst Burgbacher ab, der dieses Amt 20 Jahre inne hatte. Fiek ist auch als Bundestagskandidat die Nummer eins der südbadischen FDP für die Landesliste, die am 17. November in Villingen beschlossen wird. Auf Platz zwei wurde Dr. Marcel Klinge aus Villingen-Schwenningen gewählt, auf Rang drei kam die Rottweilerin Dr. Mechthild Wolber.

Die 120 Delegierten aus Südbaden hatten am Samstag im Trossinger Konzerthaus einen vielstündigen Wahlmarathon zu bewältigen, galt es doch, neben einem neuen Bezirksvorstand auch Delegierte, unter anderem für Parteitage, aber vor allem die Bundestagskandidaten für die Landesliste zu wählen. 

Wie erwartet, kam es um den aussichtsreichen Platz eins zu einer Kampfabstimmungzwischen dem Freiburger Fahrschul-Unternehmer Sascha Fiek (38) und der Rottweiler Informatikerin Dr. Mechthild Wolber (41), die im Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen für den Bundestag antritt. Aus dem ersten Wahlgang ging sie knapp als Siegerin hervor, verfehlte aber die absolute Mehrheit. Auf sie entfielen 50 Stimmen, auf Fiek 48, 17 Stimmen erhielt der dritte Kandidat, der 22-jährige Student Jan Sachs. Im zweiten Wahlgang – jetzt war nur noch die einfache Mehrheit gefragt, und Sachs hatte seine Bewerbung zurückgezogen – machte Fiek mit 62 Stimmen das Rennen, für Dr. Wolber votierten 55 Delegierte.

Auch Platz zwei wurde erst nach einer Kampfabstimmung besetzt: Auch hier setzte sich Dr. Wolber im ersten Wahlgang zunächst mit 40 Stimmen klar an die Spitze, auf Dr. Marcel Klinge, den 31-jährigen Sozialwissenschaftler aus Villingen-Schwenningen, entfielen 33 Stimmen, den Theologen Dr. Karsten Jung aus Waldshut wählten 22 und Jan Sachs 18 Delegierte. Und der zweite Wahlgang endete ebenfalls mit einer Enttäuschung für Dr. Wolber: Sie schaffte 41 Stimmen, Dr. Klinge aber 44, Dr. Jung 25. Doch Dr. Mechthild Wolber kapitulierte nicht und zeigte weiterhin Kampfgeist: Als dritte Kandidatin für die Vorschlagsliste war die Sache schließlich klar: 65 Delegierte votierten für sie, nur 42 stimmten für den Waldshuter Dr. Jung.

Wie geht es nun weiter? Die FDP stellt ihre Landesliste für die Bundestagswahl 2013 am 17. November in Villingen auf. Die Chancen, dass Sascha Fiek dann auf einen aussichtsreichen vorderen Listenplatz gesetzt wird, stehen gut, denn sämtliche Delegierte aus Südbaden sind sich einig, und das wurde auch auf dem Trossinger Parteitag deutlich herausgestellt, dass sie geschlossen für Fiek votieren wollen. Dr. Klinge, der bereits 2009 im Schwarzwald-Baar-Kreis für die FDP als Bundestagskandidat ins Rennen ging, ist seinerzeit auf der Landesliste auf den extrem aussichtslosen Rang 29 gesetzt worden. Wo er diesmal positioniert werden wird, bleibt abzuwarten, immerhin hat er bei der Bundestagswahl 2009 ein mehr als beachtliches Ergebnis eingefahren.
Die Liberalen in Baden-Württemberg rechnen damit, dass sie 2013 gut sechs oder sieben Abgeordnete über die Landesliste nach Berlin schicken können. Und dass die FDP auch nächstes Jahre in den Bundestag einziehen wir, daran ließ in Trossingen niemand auch nur den geringsten Zweifel aufkommen. Dr. Marcel Klinge: Ich werde in den nächsten zwölf Monaten für die FDP kämpfen wie ich es auch 2009 getan habe“, versicherte er. Und Ernst Burgbacher (63) zeigte sich ebenfalls optimistisch und kampfbereit: „Die FDP hat eine Chance, und wir werden besser abschneiden, als es heute viele meinen.“ tf

Foto oben: Symbolischer Stabwechsel im Bezirksvorsitz der FDP: Ernst Burgbacher (links) übergibt nach 20 Jahren die blau-gelbe Stafette an seinen Nachfolger Sascha Fiek (rechts). Fiek ist außerdem beim Bezirksparteitag in Trossingen zur Nummer 1 für die Bundestagswahl gekürt worden. Er soll einen sicheren vorderen Platz auf der Landesliste bekommen. Fotos: Thomas Fink

Quelle: Neckarquelle vom 24.09.2012, Autor: Thomas Fink

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Barockkulisse fürs Sommerfest der Liberalen

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Allgemein | 12. August 2012

Foto: Ernst Burgbacher (Dritter von links) stellte die Kandidaten für seine Nachfolge im Bundestag vor: 2. von links: Dr. Mechtild Wolber (KV Rottweil), 4. von links: Dr. Tilo Levante (KV Lörrach), Sascha Fiek (KV Freiburg) und Marcel Klinge (KV Schwarzwald-Baar). 1. von links: Prof. Dr. Valentin Weislämle, Gastgeber und Kreisvorsitzender der FDP-Lörrach. Foto: Hans-Peter Bensch

REGION ROTTWEIL, 12. August (pm) – In der südwestlichsten Ecke Südbadens fand das Sommerfest des FDP-Bezirksverbandes statt. Lörrachs Kreisverbandchef Valentin Weislämle hatte Schloss Bürgeln als Veranstaltungsort ausgewählt.

Das frühklassizistische Barockschloss mit verspieltem Rokokodekor gab für die Liberalen eine prächtige Kulisse ab. Der Parlamentarische Staatssekretär Ernst Burgbacher bedankte sich beim Vorsitzenden und bei Bürgermeister Werner Bundschuh für die Ausrichtung des Sommerfestes. Als Vorsitzender des FDP-Bezirksverbandes Südbaden stellte er den Anwesenden die Kandidaten für seine Nachfolge im Bundestag vor.

Quelle: NRWZ Online vom 12.08.2012, Text Josef Rack

Aktuelle Pressemitteilung

Impressionen vom 60. Agrar- und Verbrauchertag in Flözlingen

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Allgemein | 2. Oktober 2015

Einige Impressionen von unserem diesjährigen Agrar- und Verbrauchertag am Samstag, 26. September 2015 in Flözlingen und Zimmern-Stetten im Kreis Rottweil! War eine spannende Veranstaltung…Foto_AVT_2015_1 Foto_AVT_2015_2 Foto_AVT_2015_3 Foto_AVT_2015_4 Foto_AVT_2015_5 Foto_AVT_2015_6 Foto_AVT_2015_7 Foto_AVT_2015_8 Foto_AVT_2015_9

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